Schon ist die erste Woche des KnitAlong rum und dank meines Frühstarts kann ich etwas vorweisen.
Ich hatte ja mit der Maschenprobe ein wenig Verwirrung und war mir nicht sicher, ob mein Leinengarn zur richtigen Größe führt. Die Schulterbreite am Anfang sah gut aus. Von da aus strickt man erst hinten, dann vorn rechts und vorn links ein Stück runter. Zuerst wird der vordere Ausschnitt zusammengeführt. Da merkte ich schon meine Reihen sind zu schmal. Auf den Produktbildern ist der Ausschnitt sehr großzügig und das wollte ich auch gern so haben. Im Sommer trage ich am liebsten Blusen und Blusenkleider, deren Ausschnitt sollte eigentlich sichtbar bleiben wenn ich den Pullover überwerfe. Mein Ausschnitt ist jetzt eher recht brav geworden. Aber gut, kann so bleiben.

Kurz darauf sollen Vorder- und Rückenteil verbunden werden. Da war spätestens klar, das passt so nicht. Ich habe also erstmal weitere Reihen gestrickt. Auch der Umfang schien mir zu knapp. Also habe ich auf beiden Seiten von beiden Teilen je vier Maschen über mehrere Reihen hinweg zugenommen. Als ich schliesslich zur Runde schloss, habe ich so auf beiden Seiten je eine Musterrreihe ergänzt.

Die winzigen Maschen mit 4,5er Nadeln machen mich allmählich fertig. Ohne den Rundenzähler hätte ich das Gefühl ich würde auf der Stelle stricken. Ich merke ich bin vom Nähen verwöhnt, das geht generell schneller und durch meine Erfahrung geht es mir natürlich auch schneller von der Hand. Im Stricken dagegen fühle ich mich immer noch unbeholfen und unglaublich langsam.
Damit schaue ich zum MeMadeMittwoch Zwischenstand , wo Carola aka Nähkatze optimistisch ist in zwei Wochen ihren ärmellosen Pulli fertig zu bekommen – RESPEKT Ladies!
Schönen Sonntag euch!
Sam
Da musste ich eben doch lächeln. Winzige Maschen mit Nadel 4,5?! Ich stricke mit 3,25. Das sind dann Micromaschen … hihi …
Ich finde des Ausschnitt so sehr gut.
Und ja, auch bei mir fehlen immer Reihen in der Armlochtiefe. Aber das ist ja das gute am Selbermachen. Wir passen das einfach an. Weiterhin viel Strickspass.
Gruß Marion
Das Gefühl, man stricke auf der Stelle kenne ich gut. Egal bei welcher Nadelgröße, es stellt sich schnell bei einfarbigen Stücken ein. Ich setze manchmal einen zu öffnenden Maschenmarkierer in die letzte gestrickte Masche, der dort drin bleibt, bis ich das Stridhstüch wieder zur Seite lege und dadurch habe ich einen schönen Überblick, wie es doch voran geht.